Träumst du davon eine längere Reise durch Lateinamerika zu machen?
Bist du auch davon begeistert, fremde Kulturen und Länder kennen zu lernen, neue Gerichte auszuprobieren und zu erleben, wie andere Menschen auf dieser Erde leben?
Lateinamerika ist perfekt dafür! Und als alleinreisende Frau? Ja klar! Viele Orte Südamerikas lassen sich ohne Probleme bereisen, auch als Frau – allein.
Alleinreisende Frauen habe ich 2012/2013 während meiner 5-monatigen Reise durch Mexiko, Peru, Bolivien, Argentinien, Chile und Uruguay immer wieder getroffen. Zwar bei weitem nicht so viele, wie einzelreisende Männer, aber dennoch gab es welche.
Das Alleinreisen ermöglicht dir einfach so viel mehr, als wenn du zu zweit oder in einer Gruppe unterwegs wärst. Du bist viel offener für andere Menschen, kannst deine Umwelt bewusster wahrnehmen und lernst dich durch den Kontakt mit Anderen besser kennen. Das alles klappt mit einem Reisepartner*in nicht so gut, glaub mir.
Natürlich gibt es auch Nachteile, das will ich nicht verschweigen oder leugnen (wenn du mal krank sein solltest oder Probleme beim Abheben am Bankautomaten hast, kann eine Begleitung hilfreich sein, aber auch das lässt sich über Kontakt zu anderen Backpackern schaffen bzw. lösen). Ich bin jedenfalls fest davon überzeugt, dass es dir als Persönlichkeit unheimlich viel bringt und daher kann ich es dir nur wärmstens ans Herz legen, wenn du es auch selbst zu 95% willst… 😉
Mittel- und Südamerika sind einfach besonders. Alle Länder sind sehr unterschiedlich und dabei zugleich exotisch und geheimnisvoll. Der Vorteil ist wirklich, dass es keine religiösen Verbote gibt, die das Reisen als Frau einschränken. Du kannst dich kleiden wie du willst, natürlich mit Respekt, denn auch in einer Kirche solltest du die Schultern bedecken und wenn möglich, nicht gerade im Minirock reinspazieren. Abgesehen davon kannst du deine Wunsch-Reiseziele entdecken wie und wann du Lust darauf hast.
Ein weiterer Punkt, weshalb es gut machbar ist allein als Frau durch Südamerika und Mexiko zu reisen ist der, dass es ein gut ausgebautes Hostel-Netz und ein gut ausgebautes Streckennetz von Überlandbus-Gesellschaften gibt. So sind die wichtigsten Dinge nämlich Schlafplatz und Fortbewegungsmittel schon einmal gesichert. Noch dazu kommt Couchsurfing und AirBnB als neuere Form des Übernachtens, was auch ein Abenteuer wert ist, finde ich zumindest persönlich.